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So beteiligen Sie das Finanzamt
an Ihrer Berufskleidung

In vielen Berufen ist das Tragen von Arbeitskleidung vorgeschrieben. Ihre Anschaffungs- und Reinigungskosten können Sie in Ihrer Steuererklärung berücksichtigen.

So definiert der Gesetzgeber Arbeitskleidung

Kleider machen Leute – doch nur wer wirklich typische Berufskleidung tragen muss, darf die Aufwendungen dafür von der Steuer absetzen und so das Finanzamt an den Kosten daran beteiligen. Arbeitgeber haben in ihrem Unternehmen ein Direktionsrecht – sie dürfen eigene Regeln für das Tragen von Kleidung am Arbeitsplatz aufstellen. In vielen handwerklichen Berufen, in Industrieanlagen oder landwirtschaftlichen Betrieben sowie auf dem Bau sind Schutzbekleidungen sogar vorgeschrieben, um den Arbeitsschutz einzuhalten. Außerdem wünschen Chefs oft eine bestimmte Farbe der Oberbekleidung, um die Kundenaufmerksamkeit zu wecken und das Zugehörigkeitsgefühl zu stärken. Im Dienstleistungssektor sind Anzug einschließlich Krawatte für die Herren oder Kostüm mit heller Bluse für die Damen auch heute noch Standard. Doch Kleidung, die auch im privaten Leben genutzt wird, gilt nicht als Arbeitskleidung. So können Sie als Betroffener die Schweißerhose oder die Schuhe mit Stahlkappe von der Steuer absetzen, als Banker jedoch nicht ihren Anzug geltend machen und als Altenpfleger auch Ihr weißes T-Shirt nicht. 

In der Regel erkennen die Finanzämter diese Bekleidung als beruflich erforderlich an:

- Schutzkleidung (Brandschutzkleidung, Helm, Laborausrüstung, Schuhe mit Stahlkappen)

- Uniformen oder andere Kleidung mit Dienstabzeichen

- Kittel und Jacken in Pflege- und Heilberufen

- Amtskleidung wie die Robe von Richtern, Anwälten oder Geistlichen

Da es jedoch keine exakten Vorschriften der Finanzbehörden dazu gibt, ist der Steuerpflichtige auf die Entscheidung des jeweiligen Sachbearbeiters in den Finanzämtern angewiesen. 

Wenn sie besonders stark beansprucht und oft ersetzt werden müssen, können auch diese Kleidungsstücke zur Berufsbekleidung gehören – geben Sie die entsprechenden Beträge in Ihrer Steuererklärung an:

  • die Hosen/ die Röcke von Kellnern
  • der Anzug eines Bestatters
  • die Trainingsbekleidung eines Sportlehrers

In welcher Steuererklärung sind die Kosten absetzbar?

Sowohl Arbeitnehmer als auch Selbstständige können die Aufwendungen für Arbeitsbekleidung „von der Steuer absetzen“. Bei Angestellten zählen sie zu den Werbungskosten, sie mindern den zu versteuernden Lohn. Bis zu 1.000 Euro Werbungskosten berücksichtigt der Gesetzgeber bereits bei der Ermittlung der monatlichen Lohnsteuer. Beträgt die Gesamtheit solcher Aufwendungen mehr als diese Pauschale, so lohnt es sich, nachträglich eine Einkommensteuererklärung einzureichen. Früher wurde dieses Verfahren als Lohnsteuerausgleich bezeichnet. Selbständige und Unternehmen können Kosten für die Berufskleidung als betrieblichen Aufwand in der Buchhaltung erfassen, der den Gewinn mindert und so die Steuerbelastung mindert. Die Berufsbekleidung wird dann in der Steuererklärung für die Einkommen- oder die Körperschaftsteuer berücksichtigt.

Welche Kosten werden berücksichtigt?

Für Arbeitskleidung können sowohl die Anschaffungskosten als auch die regelmäßig anfallenden Aufwendungen der Reinigung steuerlich geltend gemacht werden. Erstattet jedoch der Arbeitgeber diese Beträge oder zumindest einen Teil davon, so muss dieses Geld natürlich abgezogen werden. Mit Hilfe von Belegen oder eigenen Aufzeichnungen lässt sich die Höhe der Aufwendungen gut nachweisen.

Anschaffungskosten der Kleidung

Zu den Anschaffungskosten gehört natürlich zuerst der Kaufpreis, aber auch eventuelle Nebenkosten wie der Versand dürfen berücksichtigt werden. Obergrenzen für diesen Betrag gibt es nicht, denn teure Designerkleidung dürfte kaum als Berufskleidung zählen.

Die laufende Reinigung und Pflege

Steuerlich immer wieder umstritten sind die Kosten für das Waschen der Berufskleidung und auch deren Instandhaltung. Auch diese sind steuerlich absetzbar. Am einfachsten ist noch die Vorlage von Quittungen einer gewerblichen Reinigung, diese werden problemlos anerkannt. Wer seine am Arbeitsplatz getragene Mode jedoch selbst wäscht, sollte seine Berechnungen entsprechend dokumentieren, um für eine Auseinandersetzung mit der Finanzbehörde gut gerüstet zu sein. Als Richtwerte für das Waschen, Trocken und Bügeln können diese Werte je Kilogramm Wäsche und je Waschgang gelten:

  • Buntwäsche: 0,48 Euro
  • Kochwäsche: 0,50 Euro
  • Feinwäsche: 0,60 Euro 
  • Trockner: 0,34 Euro

Doch viele Arbeitnehmer scheuen sich davor, ihre Kleidung für das Waschen mit nach Hause zu nehmen, denn auch Schmutz, Chemikalien oder Öle kommen dann mit. bardusch hat solche Risiken hier zusammengefasst.

Pauschale Anerkennung von Kosten

Lohnt sich der Aufwand nicht, die Kosten für die Arbeitskleidung in der Steuererklärung einzeln auszulisten, so kann für alle beruflich notwendigen Arbeitsmittel eine Pauschale von 110 Euro jährlich angesetzt werden.

Raten für Miete oder Leasing

Viele Arbeitgeber gehen inzwischen dazu über, Arbeitskleidung zu mieten oder zu leasen. Gegenüber dem Kauf der Berufskleidung für ihre Angestellten bringt das für die Unternehmen einige Vorteile. Die regelmäßigen Miet- oder Leasingraten können sie sofort gewinnmindernd als Aufwand buchen, die Liquidität wird nicht durch einen einmaligen Anschaffungspreis belastet. Der Vertragspartner kümmert sich gleichzeitig aber auch um die Reinigung und die Instandsetzung der Kleidung. Wie Kunden von einem Textilmanagement bei bardusch profitieren können, zeigt unser Vergleich „Arbeitskleidung Mieten oder kaufen?“

Das Finanzamt an den Kosten beteiligen

Sowohl Anschaffung und Reinigung als auch Miete oder Leasing für Arbeitskleidung entstehen im Rahmen der Ausübung Ihres Berufes. Daher dürfen Sie diese Aufwendungen bei Ihrer Steuererklärung absetzen. Sie werden erstaunt sein, welcher Betrag da zusammenkommt, wenn Sie das regelmäßige Waschen mitberücksichtigen. Für Unternehmen lohnt es sich, Angebote für Miete oder Leasing von Wäsche zu nutzen.

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