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Mann mit blauer Schutzkleidung bohrt Fliesen

Ratgeber Schutzkleidung:

Was ist eigentlich Schutzkleidung?

In Unternehmen gibt es unterschiedliche Gründe dafür, warum Mitarbeiter eine einheitliche Arbeitskleidung tragen. Generell wird unterschieden zwischen Schutzkleidung, die getragen werden muss, um sich vor Gefahren bei der Arbeit zu schützen und der normalen Arbeitskleidung, die lediglich für ein einheitliches Erscheinungsbild sorgen soll.

Was ist Schutzkleidung und wann sollte diese getragen werden?

Im beruflichen Alltag tragen vor allem Menschen Schutzkleidung, die im Bereich des Handwerks oder der Industrie tätig sind. Häufig kommt diese auch im medizinischen Bereich als Arbeitskleidung zum Einsatz. Schutzkleidung dient der Arbeitssicherheit und soll den Gefahren, die mit der Tätigkeit einhergehen, vorbeugen. Dazu zählen unter anderem Chemikalien, Säuren oder auch extreme Kälte. Die Gefahrenquellen sind unterschiedlichster Art, dementsprechend muss auch die persönliche Schutzausrüstung jedes Einzelnen verschieden sein. Das Gebiet der Schutzkleidung ist sehr variantenreich: egal ob Helm, Schutzbrille, Atemmaske oder Sicherheitsschuhe – für den Arbeitsschutz im Unternehmen sollte immer bestens gesorgt sein, damit die Arbeitnehmer stets sicher ihrer Beschäftigung nachgehen können. Neben dem Bereitstellen einer persönlichen Schutzausrüstung (PSA) müssen die Angestellten auch in der richtigen Nutzung selbiger unterwiesen werden

Welche Arten von Schutzkleidung gibt es?

Schutzkleidung findet in den unterschiedlichsten Branchen Anwendung. Egal, ob bei Straßenarbeiten oder im Umgang mit Metallen und Chemikalien: Die Arbeitssicherheit sollte immer an oberster Stelle stehen. Schutzkleidung wird immer individuell an die Gegebenheiten einer Branche angepasst, weshalb Arbeitnehmer verschiedene Varianten tragen.

  • Warnkleidung: zum frühzeitigen Erkennen von Personen, beispielsweise im Straßenverkehr, bei Gleisarbeiten oder auf anderen Baustellen.
  • Wetterschutzkleidung: einzusetzen bis -5°C, bei tieferen Temperaturen ist ein spezieller Kälteschutz erforderlich. Die Kleidung hat eine hohe Wasserdampfdurchlässigkeit und ist winddicht.
  •  Maschinenschutzanzüge: enge Ärmel- und Beinabschlüsse zum Verhindern eines Hängenbleibens an Wellen oder Spindeln, verdeckte Knöpfe, keine Außentaschen.
  •  Chemikalienschutzanzüge: unterscheiden sich je nach Art und Aggregatszustand der Chemikalie, um die gewünschte Schutzwirkung zu erzielen.
  • Flammenschutzanzüge: schützen kurzzeitig bei Kontakt mit Feuer, da diese aus Flammen hemmendem Material gefertigt sind.
  •  Schweißerschutzanzüge: aus Flammen hemmender Baumwolle, hitzebeständigem Leder oder Spezialfasern, diese sollen vor Verbrennungen durch Metallspritzer oder bei kurzzeitigem Kontakt mir Flammen oder UV-Strahlen schützen.

Welche Normen gibt es bei Schutzkleidungen?

Damit eine neue Berufskleidung für maximalen Arbeitsschutz eingesetzt werden kann, muss diese in einem Prüflabor hinsichtlich unterschiedlicher Eigenschaften geprüft werden. Verläuft diese Prüfung erfolgreich, erfolgt eine Zertifizierung durch eine zugelassene Stelle. Dabei wird Gestaltung, Ausführung und auch die Schutzwirkung berücksichtigt. Im Wesentlichen unterscheidet man bei der persönlichen Schutzausrüstung, welche alle Gegenstände, die am Körper benutzt werden und vor schädlichen Einwirkungen schützen sollen, umfasst, zwischen drei Kategorien:

  • Kategorie I: Arbeitsschutz vor einfachen persönlichen Risiken, deren Auswirkungen vom Benutzer rechtzeitig wahrgenommen werden können. Dienstkleidung zur Arbeitssicherheit aus der Kategorie I benötigt keine EG-Baumusterprüfbescheinigung.
  • Kategorie II: schützt vor Gefahren mittleren Risikos, z.B. Warnschutzbekleidung oder Berufskleidung mit leichtem Hitzeschutz. Schutzkleidung der Kategorie II muss durch eine EG-Baumusterprüfbescheinigung zertifiziert werden.
  • Kategorie III: Schutzkleidung, die vor tödlichen Gefahren oder irreversiblen Gesundheitsschäden schützen soll. Man geht davon aus, dass der Benutzer die Risiken und die Wirkung der Gefahr nicht rechtzeitig erkennen kann. Die Zertifizierung erfolgt durch eine externe Stelle, wobei in regelmäßigen Abständen das Qualitätssicherungssystem überwacht wird.

Regeln bei der Anwendung von Schutzkleidung

Nachdem eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt wurde und man zu dem Entschluss kommt Schutzkleidung einzuführen, ist es mit dem reinen Bestellen und Tragen dieser noch nicht getan. Die Benutzer müssen in die richtige Handhabung, Benutzung und Aufbewahrung der neuen Berufskleidung eingewiesen werden, denn schon ein kleiner Fehler kann schwerwiegende Folgen mit sich bringen. Auch die Instandhaltung der Schutzkleidung ist wichtig: Deren Reinigung muss normgerecht erfolgen und sollte nur von Profis übernommen werden. Auch auf kleine Risse oder sonstige Abnutzungen muss geachtet werden. Nur wenn die Schutzkleidung intakt ist, kann der volle Arbeitsschutz gewährleistet werden. Zur Einweisung gehört auch die Erläuterung möglicher Gefahren, die am Arbeitsplatz entstehen können. Zudem muss der Arbeitgeber Betriebsanweisungen für das Benutzen von Schutzkleidung jeder Art erstellen. In regelmäßigen Abständen gilt es, die korrekte Benutzung der Schutzkleidung zu kontrollieren. Die Regeln für Arbeitnehmer sind einfach: Arbeitnehmer sind dazu verpflichtet, die Schutzkleidung entsprechend der Bestimmungen des Arbeitgebers zu tragen. Bei Unfällen in Folge von Verstößen kann der Versicherungsschutz der gesetzlichen Unfallversicherung eine Zahlung der Berufsunfähigkeitsrente verweigern. Zudem drohen arbeitsrechtliche Konsequenzen, wie die Erteilung einer Abmahnung und eine darauffolgende Entlassung.

Was kostet Schutzkleidung?

Die Kosten für Schutzkleidung werden in den meisten Fällen vom Arbeitgeber übernommen. Vor allem dann, wenn eine Gefährdungsbeurteilung die Notwendigkeit der Schutzkleidung ergeben hat. Diese Regelung ist im Arbeitsschutzgesetz festgehalten. Wenn der Arbeitnehmer Arbeitskleidung aus persönlichen Sicherheitsgründen trägt, beispielsweise um die eigene Kleidung zu schonen, können diesem die Kosten ganz oder nur anteilig auferlegt werden. Wenn eine bestimmte Dienstkleidung vorgeschrieben wird, kann beispielsweise im Tarifvertrag die Kostenbeteiligung des Arbeitnehmers geregelt werden, wenn sich die Kleidung auch zum Tragen außerhalb der Arbeit eignet.

Kosten senken und Sicherheit erhöhen durch Miet-Schutzkleidung

Durch das Mieten von Schutzkleidung bei einem professionellen Textilservice wie bardusch können Unternehmen nicht nur ihre Kosten für Kauf und Erhalt der Kleidung senken. Durch die Kenntniss aller relevanten Normen, die zertifizierte Reinigung und Kontrolle sowie dem Rundum-Sorglos-Service bietet bardusch die optimale Schutzkleidung.

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