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Wissen Arbeitssicherheit

Was ist eine Fachkraft
für Arbeitssicherheit?

In Unternehmen übernimmt die Fachkraft für Arbeitssicherheit nach einer entsprechenden Ausbildung eine wichtige beratende Funktion für den Arbeitsschutz.

Was ist eine Fachkraft für Arbeitssicherheit?

Eine Fachkraft für Arbeitssicherheit, kurz Sifa genannt, berät zusammen mit einem Betriebsarzt ein Unternehmen im Hinblick auf die Arbeitssicherheit, den Arbeitsschutz und Gesundheitsschutz. Dabei ist die Fachkraft dem Leiter des Betriebs unterstellt und muss unter Zustimmung von Personal- und Betriebsrat benannt werden. Eine Sifa findet man zum Beispiel in Unternehmen aus der Industrie, dem Handwerk, aber auch in allen anderen Branchen und unabhängig von der Anzahl der Angestellten in einem Unternehmen. In jedem Fall ist die Fachkraft für Arbeitssicherheit nicht weisungsbefugt, sondern übernimmt eine beratende und unterstützende Funktion.

Geregelt wird die Umsetzung der sicherheitsfachlichen Betreuung einerseits durch das Arbeitssicherheitsgesetz, kurz ASiG, und andererseits durch die Vorschrift 2 der DGUV. Bei der DGUV handelt es sich um die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung. Als Unternehmen hat man die Wahl, die Position der Fachkraft für Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz durch einen Angestellten, eine freiberufliche Fachkraft oder einen externen Dienstleister zu besetzen. Für kleine Unternehmen mit wenigen Angestellten gelten laut DGUV Vorschrift 2, Anlage 3 Sonderregeln.

 

Ausbildung zur Sifa

Interessiert sich ein Angestellter für den großen Themenbereich des Arbeitsschutzes und möchte die Position der Fachkraft für Arbeitssicherheit übernehmen, muss dem eine Ausbildung vorausgehen. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um eine berufliche Ausbildung mit anschließender Berufsbezeichnung, sondern um eine berufsbegleitende Weiterbildung. Besondere Voraussetzungen müssen Interessenten nicht erfüllen. Sie nehmen im Rahmen der Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit an sechs Präsenzphasen von jeweils einer Woche Dauer in einem Bildungszentrum der Berufsgenossenschaften teil, absolvieren mehrere Selbstlernphasen und eine Praxisarbeit. Alle genannten Phasen werden jeweils durch das Bestehen von Prüfungen abgeschlossen. Nach erfolgreichem Beenden der Ausbildung tragen Absolventen je nach vorheriger beruflicher Qualifikation die Bezeichnung Sicherheitsmeister, Sicherheitsingenieur oder Sicherheitstechniker. Unter anderem bietet die IAG (Institut für Arbeit und Gesundheit der DGUV) eine Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit an. Solche Ausbildungen werden neben dem Angebot der DGUV auch von Berufsgenossenschaften durchgeführt. Ihre Kosten sind in der Regel durch die Pflichtbeiträge der zur Berufsgenossenschaft gehörenden Unternehmen gedeckt. 

Was verdient eine Fachkraft für Arbeitssicherheit?

Das jährliche Bruttogehalt einer Sifa liegt etwa zwischen 41.000 und 53.000 Euro. Die tatsächliche Höhe hängt von verschiedenen Faktoren wie der beruflichen Vorbildung, dem Unternehmensstandort, der Unternehmensgröße und weiteren ab.

Wie unterstützt der bardusch Textilservice
die Arbeit der Sifa?

Zu den wichtigen Maßnahmen des Arbeitsschutzes, für die eine Fachkraft für Arbeitssicherheit in Unternehmen die Verantwortung trägt, gehört in einigen Berufen die Bereitstellung von spezieller Schutzkleidung. Damit diese ihre Schutzfunktion auch nach mehrmaligem Waschen behält, bieten wir im Rahmen unseres Textilservices die professionelle Reinigung von Arbeitskleidung jeder Art in unseren Großwäschereien an. Übrigens können Unternehmen Bestandteile der Schutzkleidung auch über unseren Mietservice beziehen.

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