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EMAS III das Umweltmanagementsystem

EMAS ist die Kurzbezeichnung für Eco-Management and Audit Scheme, auch bekannt als EU-Öko-Audit oder Öko-Audit. Die EMAS-Verordnung (Öko-Audit-Verordnung) ist eine europäische Verordnung und legt Anforderungen an ein Umweltmanagementsystem nach ISO 14001 und an Umweltbetriebsprüfungen fest.
bardusch hat EMAS mit dem Ziel eingeführt, die Umweltleistungen zu verbessern. Als EMAS teilnehmendes Unternehmen hat bardusch jährlich für jeden teilnehmenden Standort eine Umwelterklärung zu veröffentlichen, in der über die direkten und indirekten Auswirkungen auf die Umwelt, die Umweltleistung und die Umweltziele berichtet wird. Die Umwelterklärungen werden von einem zugelassenen, unabhängigen Umweltgutachter auf ihre Richtigkeit hin überprüft und freigegeben. Alle drei Jahre überprüft der Umweltgutachter im Rahmen der sogenannten Revalidierung die Einhaltung der EMAS-Verordnung. bardusch ist aufgrund der erfolgreichen Überprüfung im EMAS-Register eingetragen und darf das EMAS-Logo führen.

EMAS III Umweltaspekte

Als Anwender des Umweltmanagementsystem EMAS III  ist bardusch für die Ermittlung aller Umweltaspekte verantwortlich. Diese beinhalten sämtliche Tätigkeiten, Produkte und Dienstleistungen. Diese müssen sie nach umfassenden, unabhängig nachprüfbaren und reproduzierbaren Kriterien in wesentliche und nicht - wesentliche Umweltaspekte, von der jeweiligen Organisation eingeteilt werden. Die Einteilung erfolgt unter Berücksichtigung vom lokalen, regionalen und globalen Schädigungspotenzial, des Ausmaßes und der Häufigkeit, sowie der Bedeutung für interessierte Kreise - wie Anteilseigner oder Beschäftigte - des jeweiligen Aspektes.

Wesentliche Umweltaspekte können also Schadstoffanreicherungen, Klimaänderungen, Versauerung von Wasser und Boden, Abfälle, Umweltrückstände, Verwendung gefährlicher Chemikalien oder die Zerstörung von Lebensraum sein. Die Liste ist nicht endlich und muss deshalb permanent auf die Organisation oder Unternehmung angepasst und erweitert werden.

Es gibt direkte und indirekte Umweltaspekte, gleichwohl sie in der Betrachtungsebene auf einer Stufe stehen, ist es wichtig sich dem Unterschied bewusst zu sein. Das interne Management besitzt unmittelbaren Zugriff auf direkte Umweltaspekte, weshalb diese in erster Linie dem Unternehmen bardusch obliegen. Indirekte Umweltaspekte hingegen müssen durch kreatives beeinflussen der Lieferanten, Auftragnehmer und Kunden verbessert werden.

So werden Umweltziele erreicht

Nach Rücksprache mit interessierten Kreisen werden aus wesentlichen Umweltaspekten Firmenspezifische Ziele herausgearbeitet. Diese selbstgesetzten Ziele gilt es umzusetzen und stets neu anzupassen. Sie orientieren sich an Rechtsvorschriften und gehen über diese hinaus. Durch Gespräche mit anderen EMAS-Teilnehmern, sowie Informationen der Handelskammern und anderen Erfahrungswerten ist eine dauerhafte Optimierung der Prozesse möglich.

Produktbezogene Auswirkungen
Produktbezogene Ziele haben direkte Auswirkungen auf Entwicklung, Verpackung, Transport, Verwendung und Wiederverwertung. Lebenszyklusanalysen der Produkte können durchgeführt, unzulässiger Gebrauch kann eingedämmt und der Informationsbedarf des Kunden und Zulieferer gesättigt werden.

Kapitalinvestitionen
Kapitalinvestitionen sind geeignete Indikatoren, um Ziele festzulegen. Anhand von Ihnen kann man erkennen was einem Unternehmen wichtig ist, weshalb bardusch beim Kauf neuer Maschinen auf einen geringen Wasser- und Energieverbrauch achtet. Aber auch die Breite der Produktpalette spielt eine Rolle, aus Liebe zur Umwelt bietet bardusch deshalb keine Papierhandtücher zum Verkauf an.

Neue Märkte
Sogar die Erschließung neuer Märkte kann große Auswirkungen auf die Umwelt haben. In unbekannten Märkten schlummern neue Technologie und Ausbildungsstandards, die nur darauf warten entdeckt zu werden. Viel wichtiger ist aber, dass in neuen Märkten ein ganz neues Bewusstsein für Umweltfragen geschaffen werden kann. Dies könnte sich auf die Verbraucher und damit auf den gesamten Markt auswirken.

Verwaltungs-und Planungsentscheidungen
Der erste Schritt zur Umweltverantwortung, sind die richtigen Verwaltungs-und Planungsentscheidungen zu treffen. Als Entscheidungsgrundlage hierfür können andere EMAS-Teilnehmer, Computermodelle, Erfahrungen aus ähnlichen Projekte oder Expertengruppen dienen.

Umweltschutz und Verhalten von Aufragnehmern/Zulieferern/Kunden
Durch die Aufnahme von "Umwelt"-Klauseln können mit Auftragnehmern - oder auch Zulieferern - Rahmenbedingungen für ein umweltfreundliches Wirtschaften getroffen werden.

EMAS III Validierte Standorte

Die entsprechenden Umwelterklärung finden Sie unten auf der jeweiligen  Standort-Seite, da es sich um Standortabhängige Verifizierungen handelt.

Erfahren Sie mehr über unsere Zertifikate

 

 

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