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Diese Risiken gehen Arbeitgeber und -nehmer bei privater Reinigung von Arbeitskleidung ein

Wie in der Pressemitteilung der ETSA vom 5 November 2014 beschrieben wird, gehen Arbeitgeber ein großes Risiko ein, wenn sie sich auf die privaten Waschgewohnheiten ihrer Mitarbeiter verlassen. Die Reinigung von Arbeitskleidung zu Hause kann nämlich die schützenden Eigenschaften der Arbeitskleidung stark beeinträchtigen, z.B. ihre antistatische Wirkung, den Flammschutz und die reflektorischen und chemikalienabweisenden Eigenschaften, und so die Sicherheit des Benutzers gefährden. Dies ist eines der Ergebnisse einer GfK-Umfrage* zum Verhalten von Verbrauchern beim Waschen von Arbeitskleidung zu Hause. 

Wie die Studie zeigt, reinigen im Schnitt 80% der Befragten ihre Arbeitskleidung ausschließlich zu Hause. Diese Zahl beweist, dass Arbeitgeber sich bei der Pflege und Instandhaltung von Arbeitskleidung zu sehr auf ihre Angestellten verlassen. 

Nach europäischem Recht haften Arbeitgeber für die Gesundheit und Sicherheit Ihrer Angestellten am Arbeitsplatz. Dennoch scheinen sie sich nicht völlig der Risiken bewusst zu sein, welche sie eingehen, wenn sie sich auf die Waschgewohnheiten ihrer Mitarbeiter verlassen. 

 

Das Waschen zu Hause reduziert die schützenden Eigenschaften von Arbeitskleidung 

Eine genaue Analyse der erhobenen Fakten und Zahlen zeigt folgendes Bild: 

  • 93 % der Befragten halten ihre Arbeitskleidung nach der Wäsche für sauber. Aber auch optisch saubere Kleidung kann immer noch Reste gefährlicher Stoffe enthalten, welche die Schutzeigenschaften mindern. 
  • Obwohl Schutzkleidung mit gefährlichen Stoffen verunreinigt sein kann, waschen 58 % ihre Arbeitskleidung und ihre persönliche Kleidung nicht durchgehend getrennt und riskieren damit eine Verunreinigung ihrer Privatwäsche
  • Zu Hause werden oft Waschgänge mit niedrigen Temperaturen bevorzugt, die von den Herstellern von Waschmaschinen und Waschmitteln empfohlen werden. Durch eine falsche Reinigungstemperatur können die Schutzeigenschaften der Arbeitskleidung jedoch ihre Wirksamkeit ganz oder teilweise verlieren
  • 68 % der Befragten verwenden Weichspüler und 58 % verwenden Fleckentferner. Diese Haushaltsprodukte können nicht nur die schützenden Eigenschaften von Arbeitskleidung, wie wie z. B. flammhemmende oder antistatische Eigenschaften, stark beeinträchtigen. Sie sind auch weniger wirksam als die in industriellen Reinigungsverfahren verwendeten professionellen Produkte. 
  • 40 % der Befragten bessern ihre Arbeitskleidung selbst aus, was deren Wirksamkeit ebenfalls beeinträchtigen kann. 
  • Bei 47 % der Befragten prüft der Arbeitgeber nur „gelegentlich“ den Zustand der Arbeitskleidung. Dabei prüfen sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer vorwiegend auf sichtbare Schäden, weshalb Arbeitskleidung oft vorschnell ausgemustert wird. 
  • Obwohl die Schutzeigenschaften von Arbeitskleidung durch die Reinigung ständig abnehmen (z.B. muss Kleidung mit chemikalienabweisenden Eigenschaften regelmäßig nachbehandelt werden), protokollieren die Verbraucher die Pflegegeschichte ihrer Kleidung, anders als professionelle Reinigungsfirmen, nicht. Auch verfügen sie nicht über die richtige Technologie zur Nachbehandlung dieser Kleidungsstücke. 


Arbeitgeber müssen ihre Sorgfaltspflicht ernst nehmen 

Neben der Sicherheit des Trägers gibt es noch weitere Faktoren. So kann beispielsweise in der Lebensmittelindustrie nicht völlig hygienische Arbeitskleidung Lebensmittel kontaminieren und damit die Gesundheit und Sicherheit der Verbraucher gefährden. Entsprechendes gilt für den Gesundheitssektor, wo Mitarbeiter mit kontaminierter Arbeitskleidung ein hohes Hygienerisiko darstellen. Und obwohl viele Bakterien in öffentlichen Verkehrsmitteln in Unmengen vorkommen, tragen 50 % der Umfrageteilnehmer ihre Arbeitskleidung auf dem Hin- und Rückweg zum und vom Arbeitsplatz. 

Die Umfrageergebnisse zeigen, dass die Waschgewohnheiten der Arbeitnehmer die Schutzwirkung der Arbeitskleidung und die Sicherheit der Arbeitsumgebung gefährden können. Die meisten Arbeitnehmer haben sicher gute Absichten, sind sich aber nicht bewusst, dass die Reinigung von Arbeitskleidung zu Hause ihre eigene Sicherheit am Arbeitsplatz beeinträchtigt. Arbeitgeber müssen sich darüber im Klaren sein, dass sie die Sicherheit ihrer Mitarbeiter und Arbeitsplätze nicht garantieren können, solang sie die Reinigung und Instandhaltung der Arbeitskleidung ihren Mitarbeitern überlassen. 

In bestimmten Fällen kann sich ein Arbeitgeber nach einer ordnungsgemäßen Risikoanalyse für diese Option entscheiden. Aber diese Fälle bleiben die Ausnahme. Arbeitgeber müssen die Auswirkungen einer privaten Reinigung auf die Sicherheit ihrer Mitarbeiter am Arbeitsplatz und auf ihre eigenen Haftungsrisiken kennen. Und sie sollten wissen, dass professionelle Textildienstleister eine sichere Alternative darstellen. Sie garantieren, dass Schutzkleidung ihre Träger im Ernstfall auch wirklich schützt. Und die Arbeitgeber können sich darauf verlassen, dass die Sicherheit ihrer Mitarbeiter dank der optimalen Reinigung der Arbeitskleidung immer gewährleistet ist.   

 

*GfK-Umfrage zum „Verbraucherverhalten bei der privaten Reinigung von Arbeitskleidung“

Die GfK-Umfrage „Verbraucherverhalten bei der privaten Reinigung von Arbeitskleidung“ (Consumer behaviour while washing workwear at home), die von der European Textile Services Association (ETSA) in Auftrag gegeben wurde, wurde in Belgien, Deutschland, Polen und dem Vereinigten Königreich durchgeführt. In jedem Land wurden etwa 400 Teilnehmer mithilfe eines Online-Fragebogens und in persönlichen Interviews befragt. Die Umfrageteilnehmer arbeiten in folgenden Branchen und Sektoren: Bauindustrie, öffentlicher Dienst, Gesundheitssektor und Medizin, Maschinenbau, Nahrungsmittelindustrie, Einzelhandel/Lebensmittelmarkt, Landwirtschaft/Gartenbau, chemische/petrochemische Industrie, Straßenbau und Fischerei.

Die detaillierten Studienergebnisse sind auf der ETSA Website verfügbar www.textile-services.eu.  

Quelle: Pressemitteilung ETSA, 5 November 2014

Zuhausewaschen kann keine professionelle Aufbereitung und Instandhaltung ersetzen

  • Keine fachgerechte Vorsortierung und damit Risiko einer Kreuzkontamination
  • Mögliche Schädigungen durch die Anwendung von Weichspülern und unangemessener Temperaturen
  • Fehlende Testmöglichkeiten, Risikobewertung, Qualitätskontrolle und Dokumentation
  • Keine geeigneten Aufbereitungsprozesse und fachgerechte Reparatur zur Erhaltung der PSA-Schutzfunktion
  • Sicherheitsrisiko durch Waschschrumpf und nicht reparierbare Beschädigungen
  • Einbringungsrisiko für Schadstoffe in den Haushalt

Beeinträchtigung von ausgewählten Schutznormen bei Privatwäsche

EN 20471 - Warnschutz

EN 20471 - Warnschutz

  • Flecken und Verschmutzungen können nicht angemessen entfernt werden.
  • Verbliebene Flecken/ Verschmutzungen reduzieren die Sichtbarkeit.
  • Die Reflexbänder werden beschädigt, die Nachtsichtbarkeit wird reduziert oder sogar aufgehoben.

EN 11611 - Schweißerschutz

EN 11611 - Schweißerschutz

  • Flecken und Verschmutzungen können nicht angemessen entfernt werden.
  • Verbliebene Rückstände sind potenziell entflammbar.
  • Verlust des flammhemmenden Effekts.
  • Funktionsstörungen von Verschlusssystemen bleiben durch eine fehlende Inspektion verborgen

EN 11612 - Flammschutz

EN 11612 - Flammschutz

  • Flecken und Verschmutzungen können nicht angemessen entfernt werden.
  • Verbliebene Verunreinigungen beeinträchtigen die elektrostatische Ableitung.
  • Verlust des flammhemmenden Effekts.
  • Funktionsstörungen von Verschlusssystemen bleiben durch eine fehlende Inspektion verborgen.

EN 11493 - Antistatischer Schutz

EN 11493 - Antistatischer Schutz

  • Flecken und Verschmutzungen können nicht angemessen entfernt werden.
  • Verbliebene Verunreinigungen beeinträchtigen die elektrostatische Ableitung.
  • Waschmittel/Weichspüler können die elektrostatische Funktion negativ beeinflussen.
  • Faserschäden können zu einer Reduzierung der Arbeitsfähigkeit führen.

EN 13034 - Chemieschutz

EN 13034 - Chemieschutz

  • Nachimprägnierung nicht möglich.
  • Ohne Nachimprägnierung geht die abweisende Wirkung gegen Chemikalien verloren.

EN 14058 - Kälteschutz

EN 14058 - Kälteschutz

  • Die Verklumpung der Fasern führt zu einer Reduzierung der Isolationswirkung.

EN 343 - Wetterschutz

EN 343 - Wetterschutz

  • Keine Nachimprägnierung mit angemessenem Produkt. Eine haushaltsübliche Nachimprägnierung ist nicht ausreichend.
  • Das geringe Volumen der Haushaltswaschmaschine führt zu Beschädigungen an der Membran (Wasserbombeneffekt) und führt zu einem Defekt der Waschmaschine.

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